Geographie und Umweltpsychologie

 

Geographie und Umweltpsychologie auf der Suche nach dem "Person-Environment Fit"

Leonardo Urheberrecht: RWTH

Die Veranstaltung widmet sich Anwendungsfeldern an der Schnittstelle von Mensch und Umwelt und beleuchtet diese aus Sicht der Umweltpsychologie und der Geographie. Beispielsweise werden folgende Fragestellungen thematisch aufbereitet und interdisziplinär reflektiert:

  • Welche Merkmale eines öffentlichen Raums laden zu körperlicher Aktivität und sozialer Teilhabe ein und wie kann planerisch mit Konflikten zwischen Gruppen und Lebensstilen umgegangen werden?
  • Wie finden Menschen den Weg durch Städte oder in Gebäuden, wenn sie doch kaum die Richtung zeigen können, in der der C.A.R.L. ist? Und wie kann die Orientierung erleichtert werden?
  • Was bedeutet es, an einer verkehrsbelasteten Straße zu wohnen? Wie sind die Bedürfnisse nach Mobilität und Ruhe gegeneinander abzuwägen und planerisch berücksichtigbar

In der Veranstaltung sollen die Studierenden die Anwendung der Umweltpsychologie und der Geographie auf konkrete, für das Individuum wie auch für die Gesellschaft relevante Themenfelder erleben und so Einblicke in die beiden Fächer mit ihren je spezifischen Denk- und Sichtweisen, Forschungstraditionen und Methoden erhalten.

Das Thema eines Veranstaltungstermins wird schwerpunktmäßig aus einer der beiden Perspektiven Umweltpsychologie oder Geographie beleuchtet. Daran schließen sich in kurzen Impulsstatements die Darstellung der Sichtweise der jeweils anderen Disziplin auf das Thema an und bildet die Grundlage für interaktive Diskussionen. Anwendungsbeispiele für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Formulierung weiterführender Forschungs- und Anwendungsfragen schließen den Termin ab.

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