Ungleiches NRW - Wie können mehr Chancengerechtigkeit und starke Zukunftsperspektiven erreicht werden?

4. Oktober 2021

Auszug aus dem Programm der Veranstaltung (Autoren: Friedrich-Ebert-Stiftung NRW).

Obwohl die Frage nach gleichwertigen Lebensverhältnissen keine neue ist, hat sie in den vergangenen Jahren an Aktualität und Bris anz gewonnen. Vom wirtschaftlichen Aufschwung der 2010er Jahre haben nicht alle Menschen gleichermaßen profitiert, räumliche Un terschiede im Hinblick auf Wohlstand, Beschäftigung Armut oder Gesundheit werden größer. Diese Unterschiede wurden insbeson dere in der Corona-Pandemie deutlich sichtbar und wurden von dieser zudem noch verschärft.

Doch wie sieht es konkret aus in Nordrhein-Westfalen? In einer neuen Studie, die ein Team des Instituts für Landes- und Stadtent wicklungsforschung (ILS) im Auftrag des Landesbüros NRW erstellt hat, werfen die Autor_innen einen genauen Blick auf regionale Disparitäten in NRW. Anhand von repräsentativen Indikatoren in den Bereichen Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Lebens-und Bildungschancen, Wohlstand und Gesundheit, staatliches Handeln und Partizipation sowie Wanderungen der Bevölkerung zeichnen sie ein hochgradig differenziertes Bild vom bevölkerungsreichsten Bundesland in Deutschland und formulieren konkrete Handlungs empfehlungen an die Politik. Mit der Studie möchte das Landesbüro NRW der FES die Diskussion zur Frage nach gleichwertigen Lebensverhältnisse in Nordrhein-Westfalen argumentativ bereichern und vorantreiben.

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